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TARSIA
(208
m ü.d.M.)
Das kleine Städtchen
erhebt sich inmitten einer Hügellandschaft auf einem Felsausläufer, von
dem aus man eine herrliche Aussicht hat.Das
heutige Tarsia, das zentrale Tal des Flusses Crati überragt, war im
Mittelalter von strategischer Bedeutung.
Am Ende der Ortschaft finden sich noch die Ruinen einer Normannischen
Festung, die Zeuge bedeutender, historischer Ereignisse wie beispielsweise
der Ankunft Carlo d’Angio’s und seines Hofstaats war.
Ebenfalls im Mittelalter wurde Tarsia hauptsächlich wegen seiner
günstigen,
geographischen Lage und seiner ausgedehnten Besitztümer zur Grafschaft.
Neben der bereits genannten, normannischen Festung soll an dieser Stelle
auch die Abtei S. Maria di Camigliano genannt werden, die um 1083 von den
Normannen gegründet wurde und in der gleichnamigen Ortschaft angesiedelt
ist.
Im historischen Stadtkern sind zahlreiche Patrizierpaläste zu bewundern,
darunter der Palazzo Rende, der als imitation eines Flügels des Königspalastes
von Caserta erbaut wurde. Hinzu kommen kleine, alte Kirchen wie S. Maria
del Seggio und Madonna della Cintura.
Es soll auch an das ehemalige Konzentrationslager der Faschisten erinnert
werden, dessen Überresten sich in der Gemeinde Ferramonti befinden.
Zu den berühmten Persönlichkelten gehörten Marco Aurelio Severino
(1580-1656 ), seines Zeichens Arzt und Chirurg, Francesco Vivacqua
(1783-1851),Richter, und Luigi Focaracci (1812-1871), der berühmte
Dichter und Poet.
Im Palazzo Rossi in der Via Garibaldi haben das Zentrum für die Besucher
der regionalen Naturschutzparks Lago di Tarsia und Foce Crati, das
naturhistorische Museum und die naturwissenschaftliche Bibliothek
Kalabriens ihren Sitz.
Von
der Ortschaft aus sind die Ionische und Tyrrhenische Küste (jeweils in
20-30 Minuten), die Gebirgszüge Sila und Pollino (in ca. 45 Minuten)
sowie die Städte Cosenza, Castrovillari, Rossano, Paola usw. ganz einfach
zu erreichen.
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